01.07.2022

Wie viel Elektronik steckt eigentlich in unseren Haushalten?

Dass immer mehr elektronische Geräte den Weg in unsere Häuser finden, ist keine Neuigkeit. Allerdings ist es durchaus interessant, einmal einen Blick auf die unterschiedlichen Bereiche zu werfen. Darüber hinaus geht dieser Artikel auf die potenziellen Gefahren der Geräte ein und erläutert, wie ein solider Schutz erreicht werden kann.

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Deutsche lieben ihren Kaffee

Eine kuriose Statistik gibt es hinsichtlich der Ausstattung mit Kaffeemaschinen. Tatsächlich findet sich hier laut offiziellen Statistiken mehr als eine Kaffeemaschine pro Haushalt. Für den ein oder anderen etwas überraschend dürfte dabei die Art der Maschine sein. So dominiert nach wie vor der klassische Filterkaffee, der noch immer einen Anteil von 55,6 % ausmacht. Pad- oder Kapselmaschine und Vollautomaten machen hingegen nur jeweils 32,3 %, beziehungsweise 22,1 % aus.

Kühlschränke sind nicht mehr wegzudenken

Etwas weniger überraschend ist die gute Ausstattung in unseren Haushalten mit Kühl- und Gefrierschränken. Neben den Kaffeemaschinen sind dies die einzigen Geräte, von denen wir im Schnitt mehr als eine im Haus haben. Außerdem geht aus der Statistik hervor, dass eine Abdeckung zu 100 % besteht. Dies bedeutet, dass in jedem Haushalt auch tatsächlich ein Kühlschrank anzutreffen ist. Angesichts der Funktionalität leuchtet dies genauso ein wie die fast vollumfängliche Ausstattung mit Waschmaschinen.

Mehr Elektronik birgt mehr Gefahren

So sinnvoll elektronische Geräte auch sein mögen, stellen sie auch eine gewisse Gefahr dar. Kurzschlüsse und Brände sind zwar mittlerweile eher selten, allerdings trotzdem nicht ganz auszuschließen. Dennoch haben Sicherheitsvorkehrungen dazu geführt, dass auch die immer steigende Anzahl problemlos zu managen ist. Zu diesen Sicherheitsmaßnahmen gehört beispielsweise ein Stromschleifenprüfer. Dieser trägt dazu bei, dass der elektrische Stromkreis bei Überhitzung rechtzeitig abgeschaltet wird und somit keine Brandgefahr besteht.

Laptops gehören zur Grundausstattung

Interessant ist die Entwicklung von mobilen Endgeräten. Während diese zu Beginn des Jahrtausends noch eher die Ausnahme waren, verfügt mittlerweile nahezu jeder über einen Laptop. Zurückzuführen ist der Trend auf die steigende Bedeutung der Geräte für unseren Alltag. Nicht nur das veränderte Einkaufsverhalten hin zu mehr Online-Shopping, sondern auch die steigende Anzahl an Berufen in diesem Bereich tragen zum Anstieg bei. Angesichts der Tatsache, dass manche Menschen sogar mehrere Laptops besitzen, lohnt es sich, über eine Laptop-Versicherung nachzudenken.

Smartphones als relativ neuer Trend

Im Vergleich zu Laptops sind Smartphones eine deutlich aktuellere Entwicklung. Eine Statistik über den Besitz eines solchen Gerätes gibt es überhaupt erst seit 2018. Hier war der Wert mit 78 % dann allerdings von Beginn an beachtlich. Das Smartphone dürfte auch der Grund dafür sein, dass das Festnetztelefon etwas an Bedeutung eingebüßt hat. Aktuell besitzen nur noch 84,9 % das klassische Festnetztelefon. 1998 betrug diese Zahl noch mehr als 96 %, woran die neusten Tendenzen gut abzulesen sind.

Ebenfalls interessant ist der Fakt, dass viele Menschen mehr als ein Smartphone ihr Eigen nennen. Der Grund dafür liegt ähnlich wie bei den Laptops darin, dass auch für den Beruf immer öfter ein eigenes Gerät angeschafft wird. Des Weiteren ist davon auszugehen, dass die Zahl in den kommenden Jahren noch ansteigen wird. Ein Ende des Wachstums an elektronischen Geräten in unseren Haushalten ist aktuell also nicht absehbar.